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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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IV. D s h e m s h j d.

Auf dem vierten Ringe waren für die Behand-lung der Dränger des Volks die Worte geschrieben:Strenge und Billigkeit.

Besser ist es, du bist in deinen Handlungen billig,

Besser, als daß du dich krümmst tausendmal bey demGebet ich).

Als wahrend seiner Regierung niemand anKrankheit noch AltcrSgebrechen litt; als er Gold,Silber und Edelsteine zusammenhaufte; als Herrenund Unterthanen zahllos wie Sonnenstäubchen undwie Waffertropfen waren, erhob Dshemshjd (nachdem Spruche:der Mensch, dem es wohl geht, em-pört sich") die Fahne des Undankes und schrieb indieselbe:wir sind Euer höchster Herr!" Aus demStaube vor seinem Schöpfer erhob er die Stirn undmaßte sich Göttlichkeit an, sandte Bilder seiner Ge-stalt in die Länder, und befahl, sie anzubeten. Dennder Teufel, (so erzählen einige Geschichten,) kam inGestalt eines Menschen zu Dshemshjd; geschreckt 46)frug der König: Wer bist du?Ich bin ein En-gel des Himmels und gekommen, dir Rath zu er-teilen."Was ist dein Rath?" Der Teufelsprach:Du bist der Urquell der Wesen, du derSchöpfer des Himmels und der Erde; du stiegestherab, und siehe, Tausende sind erkrankt und ge-storben, dir ist kein Leid begegnet, vor dir ver-schwinden die Schrecken des Todes; höre auf, dichniedrig zu halten, du bist Gott: Eine Zeit war,da du im Himmel Sphären geordnet; du ordnetestseither die irdische Welt; dann wirst du in denHimmel zurückkehren 47): Ich bin deiner Engelneiner, zu deinem Dienste. Befiehl den Menschen,daß sie sich niederwcrfen: thue wohl dem, der ge-