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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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341
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Nach den Sagen der Morgenländer. 84»

Auch sprach Dshemshjd von den Handwcrksleu-ten: Scyd gürig den Handwerkern und Künstlern;beschweret sie nicht mit übertriebenen Auflagen; laßtjedem in dem, was er treibt, vollkommenen Unter-richt angedcihen, damit er vortrefflich werde 43).

Vier Ringe verfertigte Dshemshjd, welche, anden Finger gesteckt, ihm alles zeigten 44). ZmRinge,, den er in Kriegcszcitcn trug, sah er, ob erzögern oder streiten, und wie er vor der Uebereilungsich hüten soll, welche nicht Tapferkeit ist.

Dan» ist ei» rapfrcr Mann, ein guter Führer der Heere,Wenn er mir Lapserreil ruhige Einsicht vereint;

Nie war Uebereilung gebilliget von dem Beistände;Lllzurasch und ein Narr gilt in der Wirkung für Eins.

In dem zweyten Ringe war eingegraben, daßdas Wohl des Landes ohne genaue Gerechtigkeit nichtbestehen könne.

Kann ein weiser Fürst was Vernünstiger's thun alsgerecht seyn?

Denn hiedurch schreitet er leicht aus der dornigenBahn;

Denn es blühen hiedurch der Glaube der Völker, dieSirten;

Ruhig lebet das Volk, stolzer erhebt sich derThron.

Der dritte Ring faßte die Worte: Unmittelbar-keit und Schnelligkeit; und sein Sinn war, daß derFürst Späher bedürfe, die alles ihm, geradezu undschnell, Überbringern

Späher nützen dir wohl; sie geben dir nützliche Kunde;

Spähern ist in der Welt manches Geheimniß entdeckt.Wisse; dem Staat, wo der Fürst mit Willen entbehrtder Spionen,

Harret manche Gefahr, nie ist er gesichert vor Trug,