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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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Nach den Sagen der Morgenländer. 335

Als Arzeney har man den Wein erprüft,

Wird er mir Mäßigkeit genossen :

Allein, das Wasser selbst wird Gift,

Im Uebermaaß hineingegossen.

In einigen Geschichtbüchern ist ausgezeichnet,Dshemshjd sey, im Anfänge seiner Verwaltung, ausSedsknstan , wo der Hof selbst war r3j>, nach Farsgezogen, wo ec einen großen Bau angelegt habe;aus der Ebene Ehofer habe sich dieser bisRamshard,in dem Gebiete von Sbiras, erstrecket 14 ), und inder Lange zwölf Parasangcn betragen. Nie, in ir-gend einem Erdgürtel, sah ein Reisender so einenBau. Noch r5) stehet man den Umkreis der Stadt,noch Säulen der Gebäude; sie sind in dem Mundeder Menschen als Tshihel-minar r 6 ).

So oft der Chosru der Gestirne, die Sonne 17 ),das königliche Strahlcngewand von dem Schweifedes Fisches wegnahm, und aus den Nacken des Wid-ders warf, befahl Dshemshjd eine Versammlung derGroßen und Edeln zu den Füßen des Throns. Er,fröhlich und heiter, erschien auf dem Throne derGesetzgebung, auf den Polstern der Herrschaft. Erveranstaltete alle Zubchörden der Freude, spreiteteaus den Teppich der Wonne, und nannte diesen denneuen Tag (Newruz).

Durch Gerechtigkeit, durch alle Sicherheit lieb-kosete Dshemshjd den Völkern seines Reichs: vondem Standorte seiner Gnade ergossen sich nachah-mungswürdige Beyfpiele, und der Krieger wie derBauer hatte Anlaß, sich zu erlustigen; ja, sie ge-nossen der fliehenden Freude, schlugen mit frohemFuße, auch ohne Rhythmus, die Erde, und riefen