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IV. D s h e m s h j d.
Zu seiner Zeit, meldet die Sage, wurde auchder Purpursaft der Traube bekannt, der ein Stär-kungsmittel der Lebensgeister und die beste Verschö-ncrungs - Tinktur der menschlichen Gesichtsfarbe ist.Man erzählt folgendermaßen die Entdeckung des Wei-nes : die Traube, die lieblichste Frucht, halt sichnicht, Key veränderter Jahreszeit, bey einbrechenderKalte; aber Vielen gelüstete, auch Winters undFrühlings ihr zu genießen: also befahl Dshcmshjd,den Saft von den Hauten und Kornern abgesondertzu pressen, und ihn täglich vor sein Angesicht zubringen, damit er auf dem Probestein des Geschmacksdie Natur desselben versuche. Dieses that er, bisder Saft bitter wurde. Da bildete der König sichein, jetzt sey er Gift, und befahl, das Gefäß zuverschließen. Nach diesem litt eine schöne und ge-liebte Sklavin von Kopfschmerzen; sie beschloß zusterben; hiezu wählte sie das wohlverschlossene töd-liche Gift.
Voll, bis zum Rand, das Geschirr! ich gehenicht eh' aus der Schenke,Bis auf den Augenblick, wo einst mein Zeumaaßwird voll ii).
Da sie ein wenig davon getrunken, fühlte sie sichermuntert und heiter; das Kopfweh ließ nach. Mehrtrank sie; da schlief sie ein; sie hatte mehrere Tageund Nachte nicht geschlafen'; einen Tag, enie Nachtschlief sie nun fort; und erwachte gesund. Dieskam vor die Lhren Dshemshjds; seine Seele er-freuet? sich; er machte den Wein zu einem gewöhn-lichen Getränke 1.2). Weil viele Kranke davon gesundwurden, -bekam er den Namen K ö nigs-Arzue y.