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IV. D s h e m s h j d.
sich Tages und Nachts in fortwährendem Freuden-feste zu 18):
Die Fluren trinken aus den Rosen Freude,
Der Ostwind lahmt die Locken der Jasmine.
Des Flusses User schmückt ein grüner Kranz,
Und um den Berg schlingt sich ein Lulpcngürtel;
Die alte Welt ist wieder jung geworden;
Die Erde ist durch's Grün zum Himmel worden.Seh't! tausend Rosen blüh'n wie srische Knaben,
Und grüne Blatter sind smaragd'ne Tafeln;
Es klagt die treue Nachtigall der Rose,
Die Rose spricht, wie Jesus einst, durch Düfte ig):Juheye 20), Freund, als wärest du betrunken;
Die Zeit entreißet einst der Brust die Seele;
Wir wollen nun milsamm der Lust genießen;
Wer weiß, ob wir noch fürderhin es können:
Denn wenn des Lebens Schiff im Strudel sinkt,
Hilft es dir nichts, daß du jetzt Wasser trinkst.
Au dieser Zeit erfand der auscrwahlte Weise,der allumfassende herrliche Pythagoras 21), ein Ver-trauter Dshemshjds, ein Mann, der aus den Blat-tern der Vergangenheit und Gegenwart den Abrißder Zukunft darstellte, und mit durchdringendem Ur-theil die Ereignisse von gestern mit der von heuteverband,
Sein erleuchteter Sinn und Hellblick wußte zu spä-hen,
Was drin innres Gemüth sann auf den kommendenTag,
er erfand — die Tonkunst, eine mathematische Wis-senschaft 22).
Als