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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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IV. D s h e m s h j d.

sich Tages und Nachts in fortwährendem Freuden-feste zu 18):

Die Fluren trinken aus den Rosen Freude,

Der Ostwind lahmt die Locken der Jasmine.

Des Flusses User schmückt ein grüner Kranz,

Und um den Berg schlingt sich ein Lulpcngürtel;

Die alte Welt ist wieder jung geworden;

Die Erde ist durch's Grün zum Himmel worden.Seh't! tausend Rosen blüh'n wie srische Knaben,

Und grüne Blatter sind smaragd'ne Tafeln;

Es klagt die treue Nachtigall der Rose,

Die Rose spricht, wie Jesus einst, durch Düfte ig):Juheye 20), Freund, als wärest du betrunken;

Die Zeit entreißet einst der Brust die Seele;

Wir wollen nun milsamm der Lust genießen;

Wer weiß, ob wir noch fürderhin es können:

Denn wenn des Lebens Schiff im Strudel sinkt,

Hilft es dir nichts, daß du jetzt Wasser trinkst.

Au dieser Zeit erfand der auscrwahlte Weise,der allumfassende herrliche Pythagoras 21), ein Ver-trauter Dshemshjds, ein Mann, der aus den Blat-tern der Vergangenheit und Gegenwart den Abrißder Zukunft darstellte, und mit durchdringendem Ur-theil die Ereignisse von gestern mit der von heuteverband,

Sein erleuchteter Sinn und Hellblick wußte zu spä-hen,

Was drin innres Gemüth sann auf den kommendenTag,

er erfand die Tonkunst, eine mathematische Wis-senschaft 22).

Als