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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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Nach den Sagen der Morgenländer. 333

alle Lander der Welt, ihm zu bringen von allen Er-zeugnissen der Erde und des Meeres 7).

Da befahl er, an einem Orte alle Pflanzenniederzulegcn, auf daß man durch Erde, Wasser,Luft und Sonne ihre Heilkräfte ergründe. Als derMahler des Zufalls mit der Reisfeder ewiger Vor-hcrbestimmung das Antlitz der bräutlichen Bäumeaufzeichnetc, und den Schleyer der Schamhaftigkeitvon dem schönen Gesichte der Mädchen des Gartenshinwcgzog, als durch den Zephyrhauch göttlicherGnade,welche die Winde beflügelt 8)," Pflanzenan Pflanzen fruchtbar erschienen und verborgeneKräfte enthüllten, verfertigte Dshcmshjd nach langenNersuchen einfache und zusammengesetzte Arzneycn,und sonderte das Nützliche vom Schädlichen, da erdie Kraft eines jeden erkundet 9).

Er befahl, die Steine und Metalle aus Ber-gen und Gruben' an das Tagslicht zu fördern: daSkalte Eifen bestimmte er zu Schwertern, Dolchen,Panzern, Pickelhauben und Helmen. Gold, Silber,Rubine und Onyx machte er zum Schmuck der Mäd-chen und Könige. Zuerst ließ er Seide und Wollebearbeiten, mannigfaltig färben, und hiedurch denKleidern verschiedenen Werth geben 10). Er brachteAloe und Ambra und andere köstliche Dinge in Um-lauf.

Große Städte bauc.te Dshenishjd und ordneteLänder. Durch ihn verherrlichte sich die Welt; nunerst offenbarte sich zwischen Reichthum, Wohlstand,Dürftigkeit und Arnntth der merkbare Abstand, undvon ihm sind die Rangordnungen der Herrscher undUnterthanen.