Nach den Sagen der Morgenländer. 323
18) So führt Ferdusj oft Sprüche der Sage, Sprich-wörter , an. M-
rg) „Die Sicherheit der Wüste. " Champion liestArtukuski, welches nichts heißt, er aber mit seiner ge-wöhnlich schamlosen Untreue übersetzt. Meine beyden Hand-schriften schweigen von Osterusch und andächtigen Aluzvben,die der König „in Keller sperrt, um sie aller Sorgen zubefreyen." Ludolf.
so) Das noch unurbare Land. M.
21) Sie mochten eine Art Gränztruppen seyn, be-
stimmt wider die undankbare Natur, wider die Kharfe-sters lUngeziefer) in Masanderan, und zugleich wider dierohen Turanier und Araber zu kämpfen. M.
22) Seine Bestimmung. M.
2st) Zuvor lebte Iran unter Gezeiten, mit Pfahl-werk umringt. M.
2h) Diese Stelle ist bey Ferdusj die einzige, die sichin Dsemshjds Geschichte auf den Pallast bey Persepolisziehen läßt. Erst unter Kaj Kobad, dem ersten Kajani-den, thut er von Jstakar Meldung.
Ludolf.
- 5 ) Ferdusj rechnet 5 o Jahre für ein Alter. M.
26) Zuerst er habe die Eingeweide der Erde durch-spüren gelehrt. M.
27) Die bekannte Idee bewachender Genien, deren
Zauber gelöset werden muß. M.
28) Daher die Idee der Panacee, durch die er Tod
und Krankheiten vertrieb. Darin ist die Mythologie derHistorie entgegen, daß die Kunst in dieser vom schwachenAnfänge fortschreitet, dort als Göttergeschenk in ursprüng-licher Vollkommenheit erscheint. M.
29) Dergleichen Maschinerie ist auch in spaterer Zeitgebraucht worden; beym öffentlichen Erscheinen des Statt-
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