Nach den Sagen der Morgenlander. 32 ».
") „Jahrbücher der Könige." Der Verfasser versi-chert anfänglich, daß er nicht au»'Volkssagen, sondernaus Erzählungen von Mobeds schöpfe, welche Pechlewi-sche Bücher haben. Er hatte auch ein Werk des Ltlkiüber diese Gegenstände vor sich. Viertehalb Jahrhundertewaren verflossen, seit mit Jazdedsherd die Gewalt natio-naler Könige siel, deren mehrere, l. zumal von den letz-ten, ) die vaterländische Literatur geliebt hatten. Nach180 Jahren ruhiger Unterwürfigkeit harte sich Persiendem Arabischen Reiche hin und wieder entzogen. Unterden Samaniden im innern und (bald im vordem Persienherrschenden) Bujiden erhoben sich Freunde der Wissen-schaften, und Sultane, die sich bemüheten, ihr Geschlechtund ihre Würde der alten Zeit anzuschließen, Man siehthieraus, daß die Soge sie nicht vergessen. Desto mehrAufmerksamkeit verdient dieses Werk; von diesen Be-trachtungen (leicht zu vermehren) har seine Kritik ouszu-
gehen. M.
"*) Sv daß immer eine Deutsche Zeile einer Persi-schen antwortet. M.
») Des Tachmuras.
s) Spur eines Wahlrechtes, wohl unter den Prin-zen des Hauses. M.
3) War der Gürtel schon Reichs-Jnsignie? M>ll) Das in sich selbst geründete, durch Meere, Strö-
me, Wüsten, Gebirge von aller Welt gesonderte Iran?
M.
3) Dämonen. Ueber sie hu gebieten, ist in dieserMythologie der Hauptzug weiser Monarchen, und bedeu-tet, daß sie mit bewundernswürdigem Scharfsinn die ver-borgenen Kräfte der unentwickelten Natur erkannt, zuLage und Nutzen gebracht. M.
6 ) Ob dieser Zug der Sage auf die (auch Griechi-sche) Vorstellung anspielt: die Bewohner der Lüste seyen
Philos. und Gesch. I.LH. X 0-e