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IV. D sh e m sh j dl
„Könntest du leicht alleiniger Herrscher auf dem Erd-boden werden."
So wie Zohak zuhörte, dachte er still nach;
Der Mord seines Vaters widerstand seinem Herzen.
Er sprach zu Ebliß: „Das taugt nichts;
„Nathe etwas Besseres; denn dies gehet nicht an."Folgst du mir nicht, erwiederte er,
So entwindest du dich doch nicht deinem Schwur undVertrage;
Die Strafe des Meineides wird dich drücken;
In Elend und Verachtung wirst du, in Glanz undWürde jener fortleben.
Zu Falle brachte er ihn so, den einfältigen Jüngling;Es kam dahin, daß er sich ihm blindlings ergab.
Er sprach: „zeige sie mir denn an, deine Mittel;„Was soll es geben? sprich klar, und ohne Wendung."Es erwiederte Ebliß: „So will ich dir Helsen;
„Dein Haupt will ich bis zur Sonne erheben.„Schweige nur; mehr verlange ich nicht.
„Ich brauche hierin keines andern Hülfe;
„Allein werbe ich alles, wie es recht ist, besorgen.„Du, ziehe nur das Schwert der Sprache nicht ausder Scheide."
Es hatte der fromme aUe Mann in dem Innern deshohen Pallastes^
Einen anmuthigcn Garten.
Immer erhob sich der Edle bey Nacht,
Bereitete sich zu dem Gebete,
In geheim wusch er sich in dem Garten den Kopf undden Leib 5u>;
Und nur ein treuer Diener leuchtete dabey mit demLichte.
Ebliß, der boßhaste Dämon,
Grub eine riefe Grube auf seinem Weg;