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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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296 HI. Perscpolitanischc Briefe.

Hom, d. i. im Glauben an dies ausgesprochenelebendige Wort und dessen Wirkung, wer in ihmseine Metaphysik, eine geheim-übernatürliche Philo-sophie sucht, der verirret sich weit vom alten Hom,dem Baume des Lebens. Dieser forderte Gedankeund Thar, Wort, Gebrauch, Glauben. In einerkriegerischen Berg-Nation entstanden, gürtete er sichmit dem heiligen Gurt, und sprach kühn:ich will!es werde!" So nothwendig nun und nützlich es ist,Glauben an Naturkraste zu haben, wenn man siekennet; ibnen zu gebieten, wenn man ihnen zu ge-bieten weiß: so nothwendig es ist, Glauben an sichselbst zu haben, und dem Gedanken, dem Willen,dem Wort Macht zuzütraucn, die man sich und an-dern gibt; so gefährlich und jämmerlich wird es da-gegen, wenn man dem bloßen Hom, dem Wunsch,dem begehrenden Wort Kräfte zutraut, und in dieArt des Ausspruchs diese Kräfte setzt. Dann wirdeine Schule des Aberglaubens zuerst, sodann des Be-truges daraus, erst Geister, dann Seelen der Men-schen zu rufen, zu bannen, zu binden und zu ver-blenden. Der MagismuS hat jederzeit hierin seineKunst grübet; ihre Täuschercyen sind aber so oft er-wiesen, daß es fast selbst ein magisches Wunder ist,wie sie noch Glauben finden. Daß z. B. d'Angue-tils Zcnd-Avesta in Deutschland so und nicht andersausgenommen ward, indem er mehr Schwarmerevcnund heiße Lobpreisungen oder sinnlosen Widerspruch,als ruhige Untersuchungen vcranlaßte, bezeichnet dieZeit, in welche er traf. Wie gern hatte man durchihn auch Geister bannen, Elemente beschwören undTobte erwecken mögen! Wer hierzu nicht das Herzhatte, grübelte darüber und fantasirte, oder verwarf