III. Persepolitanische Briefe.
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blind, was literarisch unverwerflich ist: denn schätz-bare Denkmahle des Alterthums, Glaubens-Formu-lare, bleiben diese Schriften immer, von wem undaus welcher Zeit sie auch seyn mögen. Das Einzigehat man an ihnen nicht gerüget, was zu rügen war,nämlich Hom, die Wurzel des magischen Glaubens,der in ihnen liegt; vielmehr haben mehrere diesen lautgepriesen. Und doch war eben Ec die Wurzel des Aber-glaubens und des magischen Betruges in aller Weltz
Nach einem so unschuldigen Anfänge! Dennwer könnte sich etwas Schuldloseres denken, als ei-nen Zahreslauf mit seinen Erfahrungen und Wohl-lhaten, mit seinen Bedürfnissen, Hoffnungen undWünschen? Jede Jahrszcit gibt uns etwas Eig-nes; in jeder muß mmi etwas Anderes verrichten.Jede lehrt und muntert auf; in jeder erwachsen neueBedürfnisse und Wünsche. Dies alles in eine Re-gel zu bringen scheinet so unentbehrlich; diese, gutgefaßt, macht das ganze Jahr zu einer Schule desUnterrichts, jeden Lag zu einem Tage zeitmäßiger,auf den folgenden Tag nicht aufzuschiebender Uebung.Diese zu erwecken, was könnte gelegener seyn, alSan ihm den Genius der Natur, wie er jetzt herrscht,zu begrüßen, sich seiner zu freuen, ihm alles Gutezuzutrauen, sich gegen seinen Feind, das entgegenstehende Böse, zu wapnen? Was könnte wirksamerseyn, als von sich selbst täglich das Wort zu neh-men, ihm in allem zu folgen, auf seine Segnun-gen zu merken, siin.m Feinde zu widerstehen, sichzum Kampf zu rüsten? Und doch, aus diesem al-lem , was hätte werden können? was ist worden?
Genug, Hom war einst in seiner Unschuld einschönes Symbol. Wie Dshjemo, der Kultivator
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