III. Pcrsepolitanische Briefe. 2g3
Gesundheit im Quell Arduisur, Er, ein seliger Jzed,wohnend im Pallast von hundert Säulen, der Was-ser strömen laßt, und jedes Gewächs mit Heilkräf-ten segnet, durch den die Speise, der Trank gedei-het, der Kranke genes't, durch den einst die Gebeineder Tobten wieder grünen; er werde genannt.
An Hom. (0,u-xv-,?).
o m hieß das kurze Wort, an welches die Per-ser und mehr Nationen so viele Begriffe knüpften.Selbst das Schöpfungswort, das Ormuzd ewigausspricht, durch welches alles ist und bestehet, (Ho-nover,) ist nur sein musikalisch-verlängerter Aus-druck. Hom (Hom-Mani-Pema-Hum ) ist der An-ruf an die Gottheit der Tibetaner, der ihren Gebe-ten Kraft gibt, den auszusprechen jedem Ungewei-heten unerlaubt ist, der Eharacter, mit dem sie un-nachlaßlich den Anfang und das Ende jeder Schriftbezeichnen; die Summe aller Gebete, die innersteKraft jeder Naturwickung und Magie. Hom istden Indiern das größeste feyerlichste Opfer, das jähr-lich der Sonne und dem Feuer gebracht wird; denPersern endlich das vielgestaltige Symbol aller Kraftund Wirkung der Natur, Büum der Unsterblich-keit, Wurzel der Gesundheit, nährender Saft inSpeise und Trank, zugleich auch der älteste Ver-kündiger des Gesetzes, Zoroasters erster Vorgänger,ein seliger Geist auf den Gebirgen. — Wie kommendiese Symbole zusammen? wie kamen sic zusam-men zu Einem Begriff? oder mit andern Wortenwie entstand der erste Zoroaster?