2>j2 III. Persepolitanische Briese.
bey Juden und Christen geschlossen ward, in gesamm-mclten Stücken der Vorwett ox nkrupio. Gegen dasChristenthum hatte sich der Pcrsismus tapfer gcweh-ret; keine Spuren davon, (man möchte denn einigeunvermerkte Ucbergange ausnehmen,) sind in ihm.Noch minder vom Judcnthum, das desto mehr vomPersismuS geborgt hat. Auch die Griechische Phi-losophie hat schwerlich anders als durch den allge-meinen Jmpulsus darauf gewirket, den cs, von denZeiten Alexanders an der ganzen alten Welt gab.Desto mehr hat das Perserthum in den Köpfen derGriechen Begriffe und Mißbegriffe erreget. Pytha-goras an seinen Ort gestellt, fpekulirte man von Ari-stoteles Zeiten der über den Zer van und die bey-den Grundwescn der Magier, nicht nach Persischen,sondern Griechischen Begriffen, und verwickelte sichdarin so und anders. Das einfachste System derWelt, das von lauter Zeit- und Kalender-Ideen aus-ging, hat eine Verwirrung der Gedanken unter zweyPrinzipien des Guten und Bösen eingerichtet, anwelche weder Zerdrischt ( denn von ihm stammt dieKalender-Abtheilung nicht her,) noch weniger seinVorführer, der sogenannte erste Zoroaster, gedachte.
Wer war dieser erste Zoroaster ? Er würde mirs,da von seinem spaten Nachfolger Sapetman-Zerduschtso viel geredet ist, nicht verzeihen, wenn ich vonihm und seinem Könige Dshemshjd schwiege. Ge-nannt sey er also, der erste Verkündiger des Gesez-zes auf den heiligen Bergen, der mit dem lebendi-gen Worte den Gurt der Tapferkeit und das Heil-bringende Gewand aus Ormuzds Hand cmpstng,mit Hülfe des Gestirns Taschter die Erde reinigte,und die Bösen wegschwemmtc, Er, der Baum d»r