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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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290 in. Persepvlitanische Briefe.

ligiösen Einrichter Persiens, dem zweyten Hom ei-nes zweyten Dshemshjd? Sapetman hieß alsofortan der Goldstern Zoroasler. Zhm schriebman fortan alles zu, was zum Magier-Dienst ge-hörte, Liturgien, Anrufungen, die man Beschwö-rungen nannte, Weissagungen, Verse, Bücher; alleMagie hieß das lebendige Wort, alles Magi-sche hieß Zoroastrisch.

>2. Sich bei) Zeugnissen hierüber, von Din-gen, die wir nicht gesehen haben, üufhalten, heißtseine Zeit verlieren. Schaffe man uns die Verse,Orakel, Beschwörungen u. f. des weisen Zoroastcrs,von denen Griechen und Christen reden, her; wirwollen urtheilen. Offenbar aber waren es Litur-gien des Parsen - Dienstes. Mit dem Wort Ma-gus, Magie war den Griechen einmal der Sinnverrückt. Weil hier im Aussprechen der Worte eineMacht über die Elemente der Natur, und zwar ineiner Versammlung der Genien und Geister, liegensollte, und mit diesem alten Kultus Naturwissen-schaft, Zeitrechnung, Arzncykunst, praktische Mo-ral, Polizey u. f. verbunden war, so ward dasWort Magus den Griechen nach und nach einVorbild sowohl des vielgestaltigsten Weisen und Erz-künstlers, als eines dämonischen Mannes, endlichauch des listigsten Betrügers. Es kam darauf an,wie man das Wort nahm, wie man Zoroasterkannte und ansah. Noch jetzt ist er dem großenHause, ein eben so vieldeutiger Name, bey dem jederdas Scinige denket; sein Charakter ist aber immerthatige Kraft in Formeln, Gebrauchen und Zeichendurch Naturweisheit. In verssis, Iisrkis et Isxr-