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III. Persepolitanische Briefe.
nig der Turanier, Afrasiab, völlig zum Ahrimanund die Gegend jcnseit des Opus zum Reich derDämonen macht: so ist dies frcylich für eine Reli-gion keine empfehlende Farbe. Auch sie zeigt in-dessen , daß Zoroaster in Zeiten eines großen Natio-nal-Haffes der Perser gegen die Turanier gelebt ha-be ; und auf welche Zeit trifft dies genauer als aufdie seit Cyrus?
io. Wie es unter den folgenden Perser-Mo-narchen mit dem Zcrduschkianismus gestanden, wis-sen wir nicht; cs scheint, er sank. Die Kriege mitden Griechen, die fortwährende Bekanntschaft mitFremden brachten mit neuen Sitten auch neue Ideenins Land, zu deren Annahme die Perser, schonnach Hcrodots Bericht, sehr geneigt waren. Bereitszu jener Zeit hatten sie von Assyrern und Arabernden Dienst der Militta (Alitta) unter dem NamenMitra angenommen *); sehr natürlich, daß vonAssyrern, Arabern, Aegyptern, als überwundenenVölkern mehrere Begriffe angenommen wurden. Sokamen dann auch mit der Bekanntschaft der Aegyp-ter die sieben Planeten ins Persische Himmels-Sy-stem, wo sie von ihren Göttern in Schutz genom-men wurden. Auch das Memnonium im Pallastzu Susa war vielleicht ein PHeime nophis, einGebäude zu Nachahmung der Aegyptischcn Zciten-
ein-
' *) Wahrscheinlich irrte sich der gute Lite (Herodot),der diese Allna Mitra un, zugleich VenusUrania nennet. Venus hieß den Persern A n a-hid, die einzige weibliche Gestalt unter denPlaneten, ihnen eine Zzed.