268 III. Perscpolitanische Briefe.
„Dann schuf er 28 Genien nieder» Ranges(Jzeds), die Regenten der -Monate und Tage." —Dies ist nicht ihre Abzeichnung, da Ormuzd unddie Amschaspsnds, wie sie, Monate und Tage re-gieren. Jene sechs waren die großen Genien derNatur, weil nach Raum und Zeit Key den Persernin Sechs alles gethcilk war; nach Monaten undTagen wurden ihnen, damit alles besetzt wäre, dieJ-eds und Hamkars zugcordnet.
„Endlich schuf er eine unzählbare Menge mensch-licher Seelen." Wann schuf er die? das Jahr sen-det sie herab und nimmt sie weg, fortwährend. Auchnicht menschliche Seelen schaffet er: denn alles Be-lebte der Schöpfung, die Elemente selbst, habeneinen Geist, der sie belebt, ihren Feruer.
^ „Ahriman schuf dagegen die Welt der bösenGeister, sechs Erzdcws und eine zahllose Schaar ge-ringerer Dcws, die jene und den Ahriman selbstbegleiten und mit ihm wirken." Alles ein Gedichtin sehr spater Ausbildung. Die ersten GeschöpfeAhrimans hießen unreine, schädliche, häßliche Sumpf-Nachtthiere, Eidechsen, Schlangen, Kröten, Frösche,Scorpionen, wie der Name Div selbst anzeigt, dieman ansrotten sollte; von ihnen zog sich der Nameweiter. Als er über alles Schädliche der Natur ver-breitet war, mußten die sechs Amschaspands auchsechs ^Dews gegen sich habenes erforderte solchesdie Zeiten - und Tagesordnung,
„Die guten und bösen Genien sind theils männ-lichen , theils weiblichen Geschlechts." Als Geniender Natur sind ihre Geschlechter nach der Klasse von