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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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265
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III. Perfepolitanische Briefe. 265

neuer Zeiten lese; ich gestehe, so weiß ich nicht, wasich lese, und verübte cs den Gegnern des Zend-Avesta nicht, daß sie dies alles für einen von denZeiten zusammengetciebenen poetischen Schwulst er-klären. Das aber dauert wich, daß man bey dieserschwärmenden Vermischung die Unterlage verkennet,die uns so einfach und klar in der Natur wie indiesen Büchern vorlicgt.^

„Die Lehre Zorcgstcrs," heißt es z. B. *), „wiesie sich aus dem Zend-Avcsta vornehmlich entwickelnläßt, war diese(Was ist dem kritischen Verfasserder Zend-Avesta?)

„Es waren von Ewigkeit her zwey Wesen vor-handen, Ormuzd und Ahriman, die Prinzipienaller Dinge." (Der Acnd - Avcsta , d. i. das leben-dige Wort des Persischen Kultus, ist auf diese Me-taphysik nicht gebauet. Die Meder grübelten wederüber die Ewigkeit, noch über die Prinzipien allerDinge. Der Name Ormuzd selbst ist dem Zendfremde. Sie kannten blos Licht und Dunkel,Tag und Nacht, den natürlichen Grund der Jah-reseintheilung).

„Die Naruc des Ormuzd besteht im reinstenunendlichen Lichte. Er selbst ist das Weiseste, dasBeste, das Vollkommenste. Er wollte nur dasGute, und. er ist auch nur des Guten Schöpfer."

*) Buhle'L Lehrbuch der Geschichte der Philosophieund einer kritischen Litteratur derselben.Göttingen, LH. i, S. 7Ü,

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