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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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245
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III. Perfcpolitanische Briefe. 246

Wüste bis zu den Säulen des Herkules hin dieWelt verwirret, und die Denkart der Völker zuBildung eines kräftigeren Talismans in einen unge-heuer» Schmelztiegel zusammengeworfcn; im Rabbi-nismus, Gnosticismus, in den erneuten Geheimnis-sen der Griechen und Römer gingen abenteuerlicheSymbole hervor, alle, wie der Augenschein zeigt,auf Aegyptisch-Ehaldaisch-Persische Symbolisationengebauet, deren erste Bedeutung man entweder miß-verstand oder neu anwandte. Traurig-angenehm,gewiß aber nützlich wäre es, wenn der Verfasser desGeistes der Geschichte der Philosophieseine Preisschrift über die Magie auch zur ei-gentlichen Geschichte machte, und jeden Zweig der-selben genetisch nach Zeit und Ort betrachtete. DieMeine rs'sche Methode, alle Zeiten und Völkerin Hauptfächer zusammcnzuschieben, (so viel Gutessie haben mag: denn der Mensch ist allezeit und al-lenthalben derselbe,) gibt am Ende doch einen un-staten und verworrenen Blick. Die Eitationen tau-send der verschiedensten Schriftsteller und Zeugnisse,deren ein Einzelnes oft eines großen Eommentars be-dürfte, widersprechen einander oft, oder geben in derZufammenstimmung selbst einen unrein gemischtenTon, eine falsche Farbe, der man, unter gewissenallgemeinen Gesetzen, jedes Ding nach Zeit und Ortbetrachtet, entweicht. Nur das sicht man, was man,genetisch anerkennend, auf seiner Steile deutlich undeinzeln siehel.