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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe. 20Z

sung von sich ab; mit allem, was ec zeigte, gabsich Persepolis als das, was es seyn sollte, P e r s e-gard, Versammlung des Reichs, nicht nur derEdcln, die zu Cyrus Zeit zusammengekommcn wa-ren, sondern aller seitdem eroberten Länder, die inAbbildungen hier erschienen. CyruS hatte Ecbatanaaufs gewonnene Schlachtfeld verpflanzt; Darius ver-legte es, wie Plinius sagt, in die Berge*).

Dies verhehlen morgenländische Schriftstellernicht. Sie führen Gustasp, den Sobn des Lorasp,den fünften der Großhelden (Kheans) als den an,der seinen Sitz in Zstakr genommen, dort viele Ge-bäude errichtet und in der Nähe sich sein Grab ze-rkauet habe**); und finden dies mit dem TakhtDshemshjd nicht streitend. Er ists auch keincsweges:denn wenn die Provinz den Namen Achämenien,D sh em sh j d s - Lan d immer behielt: was war na-türlicher, als daß man mit der Zeit den neuen Er-bauer vergaß, und zum Urvater zurückkehrte? Wenn

*) Magorunr Dobstann op^iäum n Daria tranz-Rtum aä montes. Auch der gelehrte Saumaise(aä Lolin, x, 846) hat diesen Ausdruck, derübrigens ganz in Plinius kühner Arr ist, nichtergriffen. Sobald Cyrus sein Hoflager in Persisaufschlug, kam Ecbatana, d. i, was zum Hof-lager gehörte, dahin, und ward mit diesem wei-ter verpflanzet. Sogar die Flüsse bekamenähnliche Namen, z. B. Araxes, Persisch R h 0-dogune, Deutsch Rodau ne u. f.

**) Siehe Herbelot Esthekar.