III. Perscpolitanische Briefe.
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Und wird unwiderleglich von den Abtheilungenbestätigt, die in Figuren hier das Reich repräsenti-ren. Weder vor Darius, noch hinter Alexanderfanden diese statt; Darius theilte sie ab, und ließsich nach solchen Tribute entrichten; offenbar dieHaupt-Idee dieser Vorstellung. Der Großschatzmei-ster des Reichs, (so nannte man im Gegensatz sei-ner Vorfahren den Darius,) sah hier sein Werk ab-gcbildet, und konnte sich auch im Stern der Gvld-krüge, die man ihm brachte, (maßen er selbst dasGold in Krüge goß,) freuen. Hier bringt ihm jedeAbthcilung das Ihrige; die Indier, ihren Goldstaubhin zu wägen, tragen die Wage mit sich. DieVolker erscheinen, nach Gestalt, Kleidung und Le-bensart unterschieden; Hirten und Ackerleute, Fa-brikanten und Gewerb-Provinzen sind unverkennbar.Vor allen ist der Schmidt kenntlich: die Stahl- undEisengrubcn des Medec-Reichs gaben ihnen, wie siees nannten, männliches und weibliches Elsen,, mit-hin Sabel, Dolche und andere Werkzeuge zu Be-arbeitungen des festesten Steins. Ohne dies PersischeKunst- und Natur-Produkt stünde Perscpolis mitseinen Säulen, Abbildungen und Schcistwändenselbst nicht da; nur der Perser-Stahl, ihr Natio-nal-Eigcnthum, konnte diese bereiten. Auch an denabgebildeten schlecht gebauten Wägen bemerkt Nie-buhr die genaue Bezeichnung der Nägel an denRädern, welches in die Eisenkunst der Perser cin-schlug. Alle Mctallarbeit ist sorgfältig bemerkt; undin mehreren Abtheilungen stehen die Schmiede mitihren Hämmern da. Nach Herodots Hcrnennungder Satrapien, verglichen mit seiner Beschreibungdes Zuges der Perser-Völker in ihrer verschiedenen