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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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184 III. Perscpolitanischc Briefe.

ist vielleicht nur eine bloße Idee des Künstlers *)."Wie also? wenn dessen von einem Fabulanten er-wähnt würde, hörte es deswegen auf, ein Fabelthierzu feyn? oder würde dadurch Ktesias minder einMährchenerzähler, wenn alle seine Thiere hier inStein gehauen standen? Die Mythologie des Orientshat tiefere Wurzeln als die Anführung eines Wun-dererzählers, der eben dadurch selbst Mytholog. DasPersische Einhorn steht in vielen Büchern; geflügeltlebt es, zwar nicht im Naturalien - Kabinette, aberin der Erzählung.

6- „Ich glaube erwiesen zu haben," sagt derVerfasser**), „daß die Gebäude aus der Periode desPersischen Reichs sind." Dies glaube ich auch; aberwodurch hätte ers erwiesen? Die Stellen „einzigund allein gleichzeitiger Schriftsteller" kanntejedermann, daß Eambyses z. B. Künstler aus Ae-gypten geschickt, die an Persepolis, an Susa undan den Medischen Königssitzen bauen sollten, daßDarius sich sein Grab in einem gekrümmten Bergegebaut u, f. Alle aber wissen wir auch, daß Eam-byses nicht zurück nach Persien kgm, und also keinPersepolis und Susa bauen konnte; und mit dereingcstreueten Idee, daß Persepolis die Todten-Rest-denz der Könige, also ein Nekrvpolis, gewesen, daßdazu. Baktrische Künstler gebraucht worden u. s-,werden wir ganz vom Zick geschleudert. Daß Persisdie Heimath der Könige, Persepolis das Heiligthumund Haupt des Reichs war, bedurfte keines Beweises.

*) Ideen über die Politik u. f. Th. s. S. säg.

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