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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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183
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III. Perfepolitanische Briefe. i83

aus Ktesias seyn, gegen die der Perser-Monarchauf die Jagd ziehe;" andern Theils deutet er sieselbst symbolisch, das Thier am Eingänge des Pal-lastes als den Mcnschenwürger Martichoras, dasBild des Despetismus u. f. Im vorstehenden Briefehabe ich einige Grundsätze der Kunst-Symbolik, in-sonderheit nach Ideen der Morgenländer, geäußert;entscheide der Leser. Sind Jager und Helden einan-der entgegengesetzt? Waren sie es in der Vorzeit?Darf man aber deshalb sagen: „der große Jagerhat gleichen Ruhm mit dem Helden;" und des-halb schließet der Jager den Helden aus. Wer denZend - Avesta, wer Persische Heldcnerzählungcn gele-sen, darf der dies sagen? Sie alle zahlen in derSprache dieser Symbole, Kampf mit dem Bösen inder Gepalt schädlicher Ungeheuer und Fabelthiere.

5. „Jedermann ist bekannt," sagte ich, „daßder Asiatische Bergrücken oder das Gebirge Kaf deralten Fabel-Tradition das große Dshinnistan,d. i. der Sinn und das Vaterland tausend erdichte-ter Geschöpfe, sey, die auf ihm wohnen. Es wirdsich anderswo eine Gelegenheit darbieten, von diesenalten Geschöpfen der menschlichen Einbildungskvastausführlicher.zu reden."

Der Verfasser, vorgenannter Ideen sagt: „dieUeberbleibsel dieser ältesten Mythologie liegen in denFragmenten des Ktesias zerstreuet;" ich wünsche demGlück, der sich da heraus findet. Die gegebenenProben sind dazu nicht einladend; und was ist vonder ganzen Methode dieser Mythologie-Erfindung zudenken, wenn z. B. gesagt wird: „das geflügelteEinhorn wird bey keinem Schriftsteller erwähnt, und