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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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t74 I!I. Persepolitanische Briefe.

Ganze an dieser Stelle würdig; eine Bezeichnungdessen, was sich daS Perser-Reich von innen zu scrmdünkte; nach außen kehrte das Einhorn seine schützen-den Kräfte.

Ucberhaupt ist mir es unverständlich, wie mandergleichen Kompositionen als lebende Wesen aus denWäldern Indiens holen könne; sic sind zwar nichterdichtete, aber zusammcngedichtete Gestalten, die sichnach Zeit und Ort wie Traume andern. Die erzäh-lende Dichtung der Morgenlander erlaubt sich inihnen die raschesten Uebergänge; ja sie liebt solche;ihre Sprache ist dazu eingerichtet, ihre Phantasie zuihnen vorbereitet, so daß auch die Kunst daran Theilnehmen kann. Eben in Verzierungen und Figmcn-ten, als untergeordneten Dingen der Hauptvorstcllung,darf sich der Künstler innerhalb der Eranzen seinerKunst das Meiste erlauben. Belehre uns darüberbald ihr Buch selbst.

Wenn z. B. an des Königs Grabmahl jeneszahncblutende Ungeheuer, das die prächtige Last desGebäudes tragt, dem nächst zukommenden Hosdienerdie Klaue nach dem Kopfe wirst, und ein Mystikerfragte:was das bedeute?" was könnte man ihmsagen, als: das Thier steht lebend da, unwillig sei-nes Dienstes. Nicht anders würde cs, wenn eslebte, die Zähne blecken, die Klaue werfen. Die zulebhafte Geberde ist also ein Uebermuth des Künst-lers. Kapitäle, Verzierungen, Arabesken

*) Llr-rräiu rsU. 63,