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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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in. Persepolitanische Briefe.

Aber der hohen Simplicität wegen!" DieSimplicität aller andern Vorstellungen des Königsfordert, daß auch hier nichts Ungereimtes und Nie-driges vorgestellt werde, dergleichen ein Jager utopi-scher Lhiere gewiß wäre. Dort erschien er als Rich-ter, als Regent, als Diener des Gesetzes Ormuzd;der Schützer des Reichs, der Ausrottcr des Bosen,Feind aller drohenden Ungeheuer und feindseligenMächte, sollte er nirgends erscheinen, da dies ebendie Hauplpflicht des Königes, da der Name Heldund Perser (Artacr) einer und derselbe war? Wennnach der Landes-Religion Streit gegen das Böse dietägliche Pflicht eines jeglichen war, wenn der Knabeschon, sobald er zum Mann angenommen wurde, denStreitgürtel anlcgen mußte, und man das Böse un-ter keiner andern Gestalt als der Dews, d. i. derScorpionen und auszurottenden Ungeheuer, kannte,wenn hierüber tausend Erzählungen umhergingen, unddem Könige, seine Ahnen nicht anders als Temu-ras, Feriduns, Rustams u. f., als Bezwin-ger der Ungeheuer dieser und anderer Art, vorgestelltwurden: sprächen sdie Bilder nicht durch sich selbstjedem Perser-Kinde verständlich?

Und sprachen sie nicht edel, da ohne Zweifeldies der schwerste und Hauptberuf eines Königeswar? Mit keinem nützlichen Thier streitet der Held,sondern mit Löwen, Greifen, dem Einhorn; demwildesten derselben, dem Greif mit einhauendemSchnabel, cinhauenden Klauen und dem Scorpion-Schweif übermannct er dadurch, daß er ihm denheiligen Talisman aufs Haupt drückt und ihn mitder Linken durchbohret. So symbolisirt die ächte