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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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170 III. Perscpolitanifche Briefe.

Jäger und lieben dergleichen Bilder. Weiter bedeu-tet cs nichts; der -hohen Srmplicität wegen;" sowürde ich schweigend bey mir denken:wenn diehohe Symplicität der Jäger nicht bis zur Schwach-heit geht, so müssen sie auf der Jagd wie auf derWand im Bilde sehen, was es jedem Kinde aus-spricht, daß der Stärkere den Schwächen; überwindet."

Schritte ich nun weiter, fortdeutcnd:DerStier bedeutet den Selcucus Nicator, dessen Mün-zen den Stier als Emblem führen; der Lowe bedeu-tet " olas jarn satis! Wenn alles wahr wäre:so spricht dies Bild cs nicht aus. Warum ist eineAllegorie Allegorie, als weil sie in Dämmerung ge-sehen seyn will? Reißet ihr sie aus dieser, um sieauf einen einzelnen nackten Fall anzuwenhen, so er-weitert ihr nicht, sondern verengt ihre Bedeutung.In einem Königspallast, dem Denkmahl alter Hel-den , bedeuten dergleichen Bilder, was sie bedeutenkönnen, d. i. was sie durch sich selbst sprechen undsignisicircn. Im offenen Naturlicht stehen sic da.

Also auch der Kampf des Helden mit den Un-geheuern; sollte er nicht blos sagen wollen, daß diePersischen Monarchen große Liebhaber der Jagd ge-wesen?" So sa,te das Bild dies sehr widersinnigund barbarisch. Gegen Thiere, dergleichen es nir-gends gab, gegen Greife mit Scorpion-Schwanzen u. f.zog kein Perser-Monarch auf die Jagd. Auch über-wand er diese nicht, indem er ihnen das heilige Gefäßauf den Kopf drückte, oder daS Einhorn am Hornfaßte. In einer der Kammern des Pallasts wird einBock an den Hörnern in die Höhe gehoben, wardies auch eine Lustpartie der Perser-Monarchen?