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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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169
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III. Persepolitamsche Briefe. 169

Verrichtung; dies sind seine redenden Attribute :" sohabe ich das Bild erklärt, d. i. zur Sprache ge-bracht, was es selbst auösprach. Möge dieser KönigAksak oder Saksak heißen; der Name ändert imKunstwerk nichts. Ich trete vor einen großen ZugMenschen, und sage:cs sind Unterthanen verschie-dener deutlich abgethejlter Provinzen; sie werden zumKönige eingeführt, und bringen ihre Geschenke:" soist das Kunstwerk erklärt; welche Geschenke, welcheProvinzen es seyn mögen, muß ich erst aus -Hero-dot und andern lernen.

Verzierungen stehen vor mir; der Name Ver-zierung selbst lehrt mich auf die Stelle merken, wosie stehen, was sie verzieren. Ein fantastischer Thier-kopf, als Kapital einer Säule angebracht, kann undsoll nichts als die Säule zieren. Figuren der Thiere,im Winkel einer Wand angebracht, sollen diesenWinkel füllen. Kein Ornament darf zwar am un-rechten Ort oder ganz sinnlos dastehen; welchenSinn und Zweck es aber habe, kann mir kein Na-tur-Register; der Genius, der das Ganze beherrscht,der Sinn und Zweck des ganzen Gebäudes muß esmir sagen.

Was z. B. bedeutet der Löwe, der einenStier überwältigt?" Daß ein Stärkerer den Schwa-chen übermanne; dies ist des Bildes natürliche Be-deutung, die ohne Fackel der Kritik jedes Kind inihm anerkennet und ausspricht. Die zweyte Frageist:was soll das Bild hier ?" die Antwort muß mirder ganze Pallast sagen.

Träte jemand hinzu und spräche:das ist einJagd stück : die Bewohner dieses Pallastes sind große