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III. Pecscpositanische Briest.
fantastisch gezicrct *). Weder den Palm - nochEssigbaum durste sie nachahmcn, noch weniger inBaktra erfunden werden: denn cs standen Säulenund Thürme der verschiedensten Art von Indien bisTheben, von Babylon bis zu den Pcrsisch-Gricchi-chen Inseln. Selbst die Idee, hier wenigstens anWanden eine Pan-Persis anzulcgen, wie die Griechenallenthalben dergleichen Gcmeintempel (Panionium,Panhcllenium u. s.) hatten, halte ich für Griechisch.Der große König wandte die Idee an, wie er sieanwendcn konnte. Ueberhaupt dünkt mich, muffe je-dem sehenden Auge einleuchten, daß, von den Grab-mahlcn an bis zum Porticus der Pforte, in Verzie-rungen, Säulen, Vorstellungen und Bauart Persipo-lis Aegyvtisch-Gricchischc Kunst sey, auf Babylonisch-Medischc Weise geordnet.
Ein Beweis statt aller sey eben ihre sren ste-hende Colonade. Acgyptcr, Griechen pflanzten sie umihre Tempel herum; in Indien und Aegypten tru-gen sie als Pilaster. Hier stehen sie, da die Perserkeine Tempel hatten, frey und frank da, vielleichteine leichte Decke, ein Dach zur Aussicht, einenBlumengarten zu tragen, und unten in ihren Gan-gen zu schmauchen, sich zu vergnügen, zu lustwan-deln. Auch in ihnen sehen wir also in Vergleichungmit den Aegyptcrn den freyern Perser-Geschmack.Angenehm sind unter einem leichten Dach fceye Säu-len ; einem Gebäude angehängt erscheinen sie als An-gehänge; einer Mauer zu nahe oder gar in sie cin-
*) Man sehe in Jspahan den gehörnten Schurm, Kha-tem Menaar, an (Kämpfer amaenir p. 2g>. ),wie treu sich der Perser-Geschmack geblieben.