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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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III. Persepolitanische Briefe.

lgastmable und Spiele, wo man in der freyestenlngcht die Schönheit der Jahreszeit genoß, wo alleGroße und Edle bewirthct und ergötzt werden konn-ten. Babylonische Decken sicherten sie sodann vormStrahl der Sonne; und wer weiß, welche Platze zuLustbarkeiten über und neben denselben angelegt wa-ren. Die Eolonaden der höhern Höhe, hinter demHause des Königs (I., an beyden Seiten des wahr-scheinlichen Harems II. und I., zeigen genugsam,worauf es mit diesen Colonaden angelcgsi gewesen.Wahrscheinlich war auch über ihnen ein leichterBau, Aussichten, Hangende Gärten u. f. alles imeigensten Geschmack der Berge liebenden Perser.

4. Die prächtige Treppe, obgleich sehr unter-geordnet, gehört mit zum stattlichen Pallastberge;sogar ein Französischer Reisender hat sie gewürdigt,mit einer Pariser Treppe verglichen zu werden. Oh-ne Zweifel ist sie die prächtigste der Welt: denn wogäbe es sonst noch einen solchen Felsenpallast? Ih-re Breite und Gemächlichkeit, ihre Di - und Con-vergenz sind dem Ganzen der Structuc so anpas-send , daß, mit einem Aegyptischen Pyramiden-Bauverglichen, der Fels Persepolis wie organisirt schei-net. Seine Springbrunnen, die Wasserleitungen,deren Trümmer man findet, die Luftqesilde über denColonaden, die Menge der Menschen, die denPallast bewohnten, und die er rings übersah, bele-ben das Ganze.

5 . Die Verzierungen dieser Gebäude haben Siezwar selbst, m. H., überbaust und verschwendet ge-nannt, zugleich aber auch diese Verschwendung ausdem Geschmack und der Prachtliebe der Perser her-

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