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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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t6o III. Pcrsepolitanische Briefe.

dieser Ort eine Schatzkammer, das Gazophylaciumdes Reichs sey, als daß alle Stufe» hinan sich Völ-ker zeigten, die diesem Pallast Gaben zutrugcn?Die Abbildung war redend.

Sey es also, daß Darius hier nicht stets undseine Nachfolger noch seltner hier verweilet; aller-dings war Susa, das non jenem gleichfalls erbauetwar, dem Mittelpunkte Persiens naher; und es warReichssitte, daß die Perser-Monarchen ihren Aufent-halt änderten, und manchen Provinzen sehr beschwer-lich eine nach der andern durchzogen. Susa und Ec-batana waren in dieser Königswallfahrt ihre Haupt-Residenzen, (der Königsburgen hatten sie mehr!) diedaher auch am öftesten genannt werden; .nach Pcr-scpolis war ihnen selbst der Zugang durch die wildenBergvölker beschwerlich, und der Aufenthalt hinterdiesen Gebirgen nur in Einer Jahreszeit erfreulich.Perscpolis hlieb indeß, was es seyn sollte, durchkein Susa oder Ecbata na gehindert; und aller-dings gereichte es den Perser-Königen zur Ehre, wennsie diese Vater-Provinz, in welcher sie gekrönt, d. i.mit Cyrus Kleidern angethan und bestattet wurden,die auch fortwährend für die Haupt-Provinz des Reichsgalt, des Abweges ungeachtet, zuweilen auch be-suchten.

Nach Ort und Zeit dürfen wir Perscpolis alsoals ein Ideal Persischer Baukunst anseben; und sieists. Perser, Meder, Babylonier, Acgypter undGriechen, allesammt Unterthanen des großen Königs,konnten zu ihrem Bau angewandt werden; zu einemBau aber nach Persischer Weise.

r. Kein einzelner Pallast findet also hier statt,der alles umfaßt; den Persern ist diese Bauart bis

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