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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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r53 III. Persepolitanische Briefe.

Eyrus Sohn, und aus Herodot kennen wjr dieheftige Rede, die er vor seinem Tode an feine Pa-sergaden hielt, die Regierung des Reichs nicht wie-der an die Meder kommen zu lassen, sondern siein Persis zu erhalten. Mit ihm war Eyrus Fami-lie ausgegangen, und, von den sieben Fürsten ge-wählt, kam der, den wir Darius Hyftaspcsnennen, aus einer andern Familie der Achemani-den, auf den Thron. Wie natürlich, daß er, einSproß des alten Dshemshjd-Stammcs, Stifter einesneuen Königshauses, die Versammlung der Perserfortrückte, und sich innerhalb der väterlichen Pro-vinz ein neues prächtigeres Paftrgad anlcgte. Erhatte keinen Astyages geschlagen, war nicht von Ey-rus Abkunft; aber das Reich schützte, erweiterte er,ja, welches noch mehr ist, er richtete es ein. Durchdie Ueberwindung Aegyptens und mehrerer Griechi-schen Völker, durch die Kriege mit bcyden Völkernüberbaupt war Persien zu einer andern Stufe vonKunstprachc gelanget, als auf der es unter Cyrusgestanden; die neue Königs- und Perser-Stadt wardessen Zeugin. Er wählte sich dazu das Amphi-theater des Marmorberges, das seine Burg ein-schloß, hinter welcher er selbst in den Felsen auchseinen Grnbpallast anlegtc; gewiß zu feiner Ideeder schicklickste Ort. Der Fels ward abgetragen,

und zu weiten, das Thal übersehenden Terrassengeebnet; prächtige Treppen führten hinauf, und anihren Seiten ließ er links, als an der Ehrcnscite, dieDiener seines Hofes, rechts die zwanzig Sntra-pien in Fels hauen, in welche er sein großes Reichgetheilet. Eben diese zwanzig Satrapicn in ihrendurch Cypressen-Bäume deutlich unterschiedenen Fel-