III. Perscpolitanische Briefe.
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es die Perser-Sitte erlaubte. Es ward die Ansichteines Fclsenpallastes mit einer ungeheuer hohen, schö-nen Facade *). Bildsäulen schloß diese Bauart aus:diese, wenn sie auch die Religion erlaubt hatte,waren in solcher Höhe von kleinlicher Wirkung ge-wesen; stark erhabene Bildwerke (liam rslisk) undin großem Geschmack über einander gesetzte Säulenvertraten sie also. Eine wirklich edle Composition,in welcher Aegyptisch-Griechischer Geschmack zusam-mentrat, um die Ansicht eines Marmorpallastes zugeben, den ein Perser-Monarch mit dem Bogenin der Hand, d. i. ein tapferer Perser und DienerLrmuzd, der Auferstehung harrend, bewohne. ZweyReihen Persisch.Medischer Männer, wie es scheint,auch in Kleidung und Tiaren unterschieden, tragendas Grabmahl; unter ihnen sind Bilder der Thie-re, die, wie wir sehen werden, zur Todten-Eeremo-nie nach Persischem Cultus gehörten. In IhrerGeschichte der Baukunst haben Sie an gehörigemOrte **) der sogenannten Persischen Bildsäulennicht vergessen, die ein bitterer Spott auf die Per-ser in ihrer eigenen Manier waren. Wiehier auf dem Grabmahl Perser und Meder das Ge-balke der Wohnung ihres Königes trugen, so tra-gen sie in Pcrsepolis den Pfeiler seines Thrones ***).Mithin ließen die Spartaner ihre gefangenen Per-
') S, tübaräin isk>. 67. 68. 7H. Auf der letztensind mehrere Königsgräber in einer Ansicht,
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