rüg. III. Perscpolitanische Briefe.
Sitte ausgelcgt; die königlichen Leichnnme also konn-ten auch nicht anders als in der Höhe bestattet wer-den *); Aegvptische Todtengrüfte schloß der Landes-gcbrauch aus, mithin auch Pyramiden. Eyrus Grab-mahl war ein Thurm mit schmalem Eingänge, woim höchsten Stockwerk sein Körper in einem golde-nen Sarge ruhte, bewacht von Magiern in nach-barlichen Gebäuden. Eambyscs kam von seinem grau-samen Aegypter-Zuge in sein Vaterland todt zurück,und ward in Persis, wir wissen nicht wo? bestat-tet , gewiß aber auch in einer Höhe des Felsens derKönigsgrabcr. Als nach der kurzen Usurpation desReichs durch den Magier Darius auf den Throngelangte: so rückte er, aus einem andern Zweigeder Achämeniden, (der Dshcmshids - Familie,) ent-sprossen, Pasargada weiter, und baute sein Grab-mahl selbst am Berge Rachmed, oder vielmehr errichtete eine Seite des Felsens zu seinem Grabmahlein, damit auch er in der Höhe eines Marmorpal-lasts bestattet werden könnte. Denn durch die Er-oberungen Eambyses und Darius waren die Ideender Perser sehr erweitert. Wie Cyrus Grabmahloffenbar den Babylonischen Belus-Thurm im Kleinennachabmte, wo auch der Gott, d. i. der verstorbe-ne Beherrscher, sein Bild hatte, und der Sage nachzuweilen in Nachten dahin kam: so ahmte DariusGrab Aegyptisch-Pecsische Grabmahle nach, wiefern
*) S. <je relig. vet. ?ersar. tak>. ich Von
den Heuligen Begrabnißplatzen der Parsen, Dak-m e genannt, st ä'Lugmetil 2eut-LvertL IV ll.x. L8?.