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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe. L47

zenden Steinen; gut, daß es ihm wenigstens anFarben fehlte. Die Kunstwerke der Babylonier hat-ten Farben, wie Diodor rühmet. Älso lasten sich

III. Die Zeitalter der Persischen Kunst

leicht angeben: denn da sie immer von den Griechenabhing, mußte sie auch dem Geschmack dieser folgen.

r. Die Zeit der Perser-Monarchenvon Darius an trifft auf die schönste Periode derGriechischen Kunst, die durch die zerstörenden Kriegeund Niederlagen der Perser sich eben emporhob.Was von ihr nach Persien überging, konnte nichtanders als in großem und edelm Geschmack seyn,wenn es gleich dem Perser-Kostüme diente. Dahingeboren, wie ich bald zeigen will, die Gräber derKönige und Perscpolis augenscheinlich. Das andere,Susa, Ecbatana ist untergegangen; rings um Per-sepvlis und in Medien liegt wahrscheinlich manchesaus dieser Zeit, «»durchsucht und unbeschrieben nochin Trümmern.

2. Unter Alexander, denSeleucidenund Parthern. Alexander überwand Persien;aber er zerstörte nicht; (die einzige Königsburg aus-genommen,) vielmehr gründete er Griechische Kolo-nien und Städte. In Asien entstand also ein Grie-chenland, seinen Folgen nach unzerstörbar. Auch dadie wilden Parther den Seleucidcn das Reichentrissen, wurden sie, wie ihre Münzen sagen,, Liebhaber der Griechen. Mit Wohl-gefallen stehet man auf diesen Münzen Altp.crsischeVorstellungen gracisiren. Die hohe Medische Tiare

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