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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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143
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III. Persepolitanische Briefe. 148

ist rein Persisch. Es ist der Priester mit dem Ge-fäß Ha van und dem Da st in der Hand, wie erden Hom bereitet*).

Eine fortgesetzte Aufmerksamkeit de?; Reisendenauf die verwitterten oder zertrümmerten DenkmahlePersiens; voraus aber eine Sonderung der PersischenSteine, die man bisher gemeiniglich unter Aegypti-sche, Punische, Etruskische warf, von denen sie sichkenntlich unterscheiden, wird den Kreis dieser Vor-stellungen , zu dem ich nur eine schwache Linie zog,sehr erweitern. Zu Ihren vielen Verdiensten,unermüdcter Mann, fügten Sie ein neues Verdienstum die alte Kunstgeschichte, wenn Sie aus den Be-schreibungen und Kupfern, die vielleicht nur in IhrerBibliothek sich beysammen finden, die Vorstellungenausziehen und Zusammentragen ließen, die gewißoder wahrscheinlich Persischen Ursprungs mit Benen-nung des Orts, wo sich ihre Originale finden. Be-mühete man sich sodann um Abdrücke derselben: sowäre eine Persische Ikonologie nicht un-möglich.

II. Styl der Persischen Kunst.

Er steht in der Mitte zwischen Aegyptern undGriechen, doch diesen näher, als jenen; welches auchnicht anders seyn konnte. Die Aegyptische Kunstwar todt, da Persien emporkam; die Griechischelebte und wirkte. Sie war auch den Persern naher,da ein großer Theil Griechischer Lander unter ihrer

*) Siehe ck'^Nhuetll 2encl-^vertL 1°. n. p, gZ 2 .