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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
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III. Persepolitanische Briefe.

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goschasp. Ihr Anblick stürzte den König in Entsetzenund Ohnmacht: sie sprachen ihr Wort, empfingensein Gelübde, und flogen davon, wie der Pfeil, ge-schnellt vom Bogen. Dergleichen Rittergestaltenliebten die Perser; auf mehreren ihrer Trümmernkommen sie vor; alle Diener Ormuzd sind im Zend-Avesta ein gewaffnetes himmlisches Heer. Der furcht-bare Reiter, der den raubenden Heliodor im Tempelerschreckte, war ein solcher Amschaspand, und diebeyden starken, schön gekleideten Jünglinge, die aufihn schlugen, waren seine helfenden Jzeds*). DerMann, in Byssus gekleidet, der dem Daniel er-schien, einen Goldgurt um die Hüfte, feurig, glan-zend, schrecklich, war ein Kostüme der Perser, einAmschaspand ; er hatte mit dem Schutzgeist des Per-ser-Reichs ein und zwanzig Tage gestritten und ihnbesieget**). Eine bilderreiche Mythologie, der dieganze Natur ein glänzend-streitendes Heldenhcer ge-gen das Böse, gegen Ungeheuer der Schöpfungwar.

Die Wächter der Elemente (Jzeds) waren männ-lich und weiblich. Jene weibliche Jzed in der Grottedes Felsens Bisutun, von der de Sacy ungewißspricht, wird im Zend - Avesta mit Namen genannt;

*) Man kennet sie aus dem vortrefflichen GemahldeRaphaels im Vatikan. Daß die Engellehre der-Hebräer nach der Babylonischen GefangenschaftChaldaisch - Persische Form hakte, bedarf keinesErweises^ 2 Maccab. 3 , sb. 27.

**l Dan. 10, 5 . 6 . lg.