i3o III. Persepolicanische Briefe.
Töchter - Schriftarten , auch die Mutterfchrift inihren zwanzig Vocalen und andern Bezeichnungeneinen andern mehr morgenländifchen Genius in Be-stimmung und Deutung? Wie der Schlüssel jetztdastcht, scheint er der Sprach-Analogie dieses gan-zen Weltstrichs fremd.
3. Da unläugbar die sogenannte AssyrischeSchrift eine der ältesten gewesen und das Medisch-Pcrsisch - Assyrische Reich unzweifelhaft auf mehrereJahrtausende zusammen gehangen haben; wie ver-halt sich die Assyrische mit ihren Töchtern oderSchwestern gegen diese Pfeilschrift? Und wie derBau ihrer Sprachen? Dem vielwiffenden Kennermehrerer morgenländifchen Sprachen darf man dieseFragen thun, und eine Exposition hierüber, diede Sacy Key jedem Wort seiner Inschriften sogenau gegeben, ist hier vielleicht nöthiger, da keineGriechische Ueberfetzung als eine bewährende Probeder ausgelegten Schrift neben an stehet. Viel-leicht , (bis sich irgendwo eine solche Ueberfetzungfindet,) ist Eins der drey verschiedenen Alpha-bete dieser Pfeilschrift, das uns durch Analogiemit seinem anderswo gebräuchlichen Eurrent-Alpha-bet Sicherheit gibt. Mit jeder neuen Aufklärungalter Sprachen und Charaktere binden sich die Völ-ker; Länder und Zeiten rücken zusammen, so daßman fast sagen kann: „das Alterthum kommt zuuns!"
Nicht aus Ealcutta erst, wo sich die Eng-länder zu einem gewinnlofen Verdienst um die All-