III. Persepolitanische Briefe.
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der Walarschack zum Könige. Trotz aller Staats-veränderungen sind die Armenier dennoch ein un-vermischtes Bolk geblieben; eine eigene Schrift ha-ben sie nie gehabt, sondern sich stets der Schriftihrer Nachbarn bedienet. Als, um die Griechi-schen Charaktere hinweg zu thun, Miesrob ih-nen eigene Schrift gab, erfand er diese nicht ,sondern nahm sie, wie die Grundzüge zeigen, ausder Altpersischen, und die großen Charaktere der-selben, eiserne Schrift genannt, sind Pfeil-schrift *).
2. Die größere sogenannte magische Schriftder Tibetaner ists noch mehr; nicht nur ha-ben sie diese Zeichen als Unterschiede und Interpunk-tionen, sondern als eigentliche Bestimmungen derLaute und des Snlbenbaues der Sprache, so daßdie meisten ihrer Charaktere nur eine zusammengezogene Pftilschrift scheinen **). Die Buchsta-ben, die Ihnen auf den Wanden zu Persepolisvorgekommen sind, fehlen auch den Tibetanern, da-her sie solche auf mancherley Art zu erstatten wis-sen, und weil bey ihnen Vocalen und Consonantennoch nicht rein abgesondert sind, mehrere gleichsamSylben - Charaktere gebrauchen. Wäre dies nichtauch der Fall bey dieser Altpcrsischen Schrift? undbekäme nicht daher, eben nach der Analogie dieser
*) Schröders rbesanr. linguae Aiinenicue.1711.
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Philos. und Gesch. I. LH. I
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