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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
Seite
117
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III. Perfepolitanische Briefs. 1^7

Pallast- und Königssprache, die man im eigentlich-sten Verstände eine Marmor-Schrift, einePalla st- und K ö n igs fc h r ist nennen könnte.Daß Pfeilspitzen in ihr zu Charakteren gewählt wur-den, gehörte zum Parthisch - Mcdisch - PersischenReichspallast. Parther, Meder, Perser waren nichtnur als Bogenschützen berühmt, sondern der Sc hüz-zs , oder ein Vogen in des Königs Hand war dasallbekannte Symbol des Perser - und Parther - Rei-ches *). Eine andere Nation würde die Buchstabenanders zerlegt, die Sinefer z. B. wie im Buch P e-Kim sie in andere Striche geordnet haben; derdurch seine Pfeile berühmte Parther oder Perser sahin seinem R.eichspallast am liebsten golden ePfe ic-ke **)..

Fun ftens. Gehen wir von der Schrift zurSache, so scheint ein Bau dieser Art unter den Par-thern nicht so ganz am Unrechten Ort., Wir wissen

P Die ältesten Persischen Vnrici hatten schon diesSymbol; es zeigt sich a.uf den meisten Parthi-schen Münzen, ans den Gräbern der Könige u. ft

**) Allenthalben habensich die Verzierungen der Schrift,ja ihre Form selbst, dem Geschmack und Charak-ter der Nation bequemt. Bis in die neuere Zeitlieben die Perser auch in ihren zierlichsten Bil-dern Anspielungen auf Pfeil und Bogen, wieselbst ihre Liebes - Oden, ihre Beschreibungen desFrühlings u. f. beweisen. S. Geschichte, des Na-dir-Schah, übersetzt von Jones, (DeutschGreifswalde 177Z) in der Einleitung jedes neuen.Buchs und Jahres.