III. Persepolitanische Briefe. n3
halb oder ein paar Jahrhunderte vor Christi Geburtuns naher, denn die beydcn Wände O. 6. Ihrervier und zwanzigsten Tafel hießen nach LychsensErklärung:
i.
E Dies ist der Monarch, dies ist Aksak dek
k Große; dies ist Aksak, Aksak der Vollkommene,; der König; dies ist Aksak, der göttliche, der vor-treffliche, der bewundernswürdige Held*)»
2 .
^ Der König Aksak ist dies, der Große, Voll-
kommene; Aksak, der Gnädige; unsterblich» gött-- lich, vortrefflich; der bewundernswürdige Heid; det? Mächtige, der Tapfere, der Gute**).
Wo Steine rufen, verstummet die Menschen-§ sage; hier also rufen die Wände in zwey Aufschrif-^ len achtmal, in fünf Aufschriften acht und zwanzigE mal: Osch Aksak, osch Aksakl
So unerwartet diese Erklärung jeder bisher an-Ä genommenen MepnuNg ist: (deNn ohne ein litterari-^ sches Dokument wagte wohl Niemand, die DenkmahlePetsepolis in ein so spätes Zeitalter, NNtcr die Är-i saciden hinabzUsctzeN;) so sdnderbar treten sie ins< ^icht, wenn man sie, vergessend alte Ideen , aufdieser Stelle betrachtet» Denn
*) Rieb ü h r Las. oh. S.
**) Niebuhr Tas. Lg. 8» 8 ru ^ n vo^nzes knv»rÜL» zur Rechten,
Thilos, u. Gesch. !. Kh»
H O,e l^oru-M,