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III. Persepolitanische Briefe.
Wie manches andere Denkmahl wird sich künftignoch der gefundenen Sassaniden-Schrift freuen!
Als ich de Sacy's vortreffliche Analyse las,regte sich der Wunsch lauter in mir: „Wie? solltenicht auch Pcrscpolis einen dergleichen Enkrathsclerfinden?" Und siehe da!
II. Er ist gethan, der erste kühne und glück-liche Schritt zu dieser Enthüllung, durch den Fleißund Scharfsinn eines Gelehrten, dem die Vorzeitschon mehrere Entzifferungen ihrer Schriftzügc zudanken hat, O l o f G e r h a rd T y c h se n *). Mitsechs Bogen eröffnet er dem Sprachen- und Alter-thumssorscher des Morgenlandes eine neue Welt.
Und wie durch de Sacy's Entdeckung Alter-khümer, die man der Semiramis zuschcieb, in dieZeiten der Byzantiner herabrückcn: so kommen durchTychsens Erklärung die Denkmahle Pcrscpolis,die man ins Fabelaltcr der Welt setzte, uns naherentgegen und rufen: „Osch Patscha (Kalscha)
Osch Aksak! Dies ist Aksak (Arsak), dcr Kö-nig!" da Lychsen dann mit Gründen wahrschein-lich machen will, daß dieser Arsak kein anderer alsArsaces, der Gründer des Parthcr-Neichs, gewe-sen. Aus des fabelhaften Dshemshjds Zeit kom-men also die Wundergebäude Persepvlis bis dritt-
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) o. O^. lpz-all s s n de cnnestis inscripl-loni-lms Uerse^nliruiiis luuulirstio c. o. ial>. uereexpressis. Uosiocle 1798, tz.