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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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10t) II. P e r s e p o l i s.

ein so gutes Verhältnis; gab; ein Bauberr, der aufHügeln wohnen wollte, um der frischen Lust undeiner freyen Aussicht zu genießen, wird auch solcheherrliche Eolonaden nicht ungenützt gelassen daben.Wenn aber auch nur über 6. ein zwentes Stock-werk , und über L. O. L. mit ehernen Stangenoder mit Gittcrwcrk umgebene Terrassen gewesensind, welche herrliche Aussicht hatte man dann nichtbesonders von der Terrasse. L 90 Fuß über den Ho-rizont nach Jstakr und übrr die ganze fruchtbareEbene! Daß der Berg Rachmed hinter dem Pal-laste zu der Zeit auch nicht so wüste gelegen habe,als jetzt, das kann man sich leicht vorstellen.

Wenn also Diodor von prächtigen Wohnungenin diesem Pallaste redet, wo . fremde Könige undFürsten ausgenommen wurden, und man annimmt,daß selbige bcy L. 6. O. L. gelegen haben, somöchte ich fragen, welcher Monarch in der ganzenWelt jemals fremden Königen und Fürsten an sei-nem Hofe eine so prächtige Wohnung habe anwcisenkönnen! Da keiner meiner Vorgänger einen Grund-riß von der Lage und Größe der verschiedenen Ge-bäude dieses Pallastes entworfen hat, so ist es auchnicht wohl möglich, sich davon nach ihren Beschrei-bungen und perspektivischen Zeichnungen einen deut-lichen Begriff zu machen. Nun aber lese manKämpfers, Ehardins und le Bruns Beschreibungendieser Ruinen noch einmal, mit meinem Grundrissezur Seite, und man wird finden, daß ich nichtsübertreibe. Unsere Meynungen darüber sind freylichverschieden, auch hat der eine diesen, der andere je-nen Tbeil des Pallastes umständlicher beschrieben undabgebildet. Die Beschreibungen der Trümmer aber