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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
Seite
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98 II. P e r s e st c> l i s.

Haupteingänge eben so hoch waren, als das Ge-bäude selbst.

Von den übrigen Gebäuden, worunter das beyM auch besonders sehr prächtig gewesen seyn muß,will ich nichts erwähnen, sondern nur noch Einigesvon den Eollonaden I) 6 v L bemerken. Hier istweder von den äußern noch den Zwischenwänden dasGeringste mehr übrig, alles dies ist weggetragen,und zu Jstakr, Schiras und in andern Städtenzu neuen Gebäuden gebraucht, die auch schon langstwieder zu Grunde gegangen sind. Aber die Anlagedieser Säulengange zeigt meines Bedünkens ganzdeutlich, daß sie durch Zwischenwände von einanderabgesondert gewesen sind. Und dann war L ein Vor-saal oder Vorgebaudc, etwa r 5 o Fuß lang, mitzwei) Reihen hoher Säulen. Vor demselben waren4 prächtige Treppen, an den Seiten ganz mit halberhabenen Figuren, sehr schon in Stein ausgehauen,bedeckt. Von diesem Vorsaale führten zwey.Gänge<:. c. in den Hauptsaal, welcher 180 Fuß lang undeben so breit war, und in 6 Reihen 36 wohlpro-portionirte, 48 bis 5 ü Fuß hohe Säulen hatte. Anden beyden Seiten nach Osten und Westen warenandere Säle O und L eben so lang, aber nur mit2 Reihen oder 12 Säulen; vor dem bey L warnoch wohl ein Altan über der Hauptmauer, welchehier 40 Fuß hoch ist: und wenn auf dieser Mauereherne Stangen gestanden haben, wie Diodor berich-tet, so hatte man selbst in dem Saal L, welchernach dieser Seite vielleicht auch ganz offen gewesenist, eine freye und schone Aussicht über die frucht-bare Ebene. Diejenigen, welche daraus, daß manhier keine Spuren von einer obern Decke mehr an?