II. Persepolis.
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dem weiß man, daß die alten Perser keine Tempelliebten, ja daß sie geschworne Feinde der Tempel wa-ren; ihr Gottesdienst war unter dem Himmel, ihreAltäre standen auf frepen Bergen. Auf den Grab-mahlen der Könige steht der brennende Altar unbe-deckt da, über welchem die Sonne erscheinet. Dieeigentlichen Fcuertempel, Ppraen, waren keine Pal-laste dieser Art, sondern Feuerstätten *).
Hiemit wird nicht gesagt, daß dies Gebäudenicht heilig, d. i. ein R ei ch s temp e l gewesen.Der König der Perser war eine heilige Person, wiehier auch seine Abbildungen zeigen; er war ein Gottder Erde und sein Pallast die hohe Pforte desganzen Reiches.
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Noch ist ein Knote übrig, an dem man sichoft versucht hat. Ist dies nämlich jenesder Königspailast zu Persepolis, den Alexander inBrand steckte, da man doch an ihm keine Spurendes Brandes wahrnimmt?
Zuerst ists merkwürdig, daß die Griechen bei-der Zerstörung Persepolis durchaus keines Tempels,wohl aber einer festen Känigsburg erwähnen, die Di-vdor auch kurz beschreibet **). Wäre es nun wohlglaublich, daß, wenn diese Wunder der Welt, der-gleichen es in Griechenland nicht gab, vom Königs-pallaste unterschieden und ein Tempel oder eine Tem-pelsammlung gewesen waren, sie ihrer mit keinem
Siehe lle rsl, vet. ?ers. 8.
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