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II. P e r s e p o l i s.
Wort gedacht hatten? da sie doch der Königsbur-gso auszeichnend gedenken? Den Alexander selbst kranktes, da er aus Indien zurück kommt, daß er dies Denk-mahl der Perser-Herrlichkeit zerstöret; eines Wundcr-tempels dieser Art aber, der in der Nähe von Perse-polis gestanden und stehen geblieben, wird nicht erwähnet.
Betrachtet man die Beschreibung Diodors na-her, so ist kein Zweifel, daß seine Königsburg mitunserm Tschilmenar viel gemein habe *). Sie liegtnicht weit von dem Königsbcrge, in welchem Grä-ber der Könige sind, worunter wahrscheinlich nichtdie sogenannten Nakschi-Rustcm, die entfernter lie-gen , sondern der Berg Rachmcd verstanden wird,in welchem wir z. B. das prächtige Grabmabl fan-den, das alte Reisende Mit Bewunderung beschrei-ben **). Die Burg wird beschrieben, als mit einerdreyfachen Mauer umgeben, die höher und höhersteiget. Noch jetzt in Trümmern, von denen wegge-tragen ist, was wcggetragen werden konnte, tbutNiebuhr der Mauern Erwähnung, deren Restenoch stehen ***); und es käme darauf an, daß einReisender mit Diodors Beschreibung diese Trümmer- genau zusammen hielte ****). Die verschiedene Höheder Gebäude hat Niebuhr gleichfalls sorgfältig bc-
*) Diodor vergl. mit Niebuhr tal>. >3.
**) Niebuhr tnk>. 18 . lit. I?. S. iöo — iba.
***) S, 123 u. f.
**") Der genaueste Beschreiber der Trümmer Perse-polis, Niebuhr, hat dies selbst gcrhan. SeineAbhandlung wird diesem Versuch sogleich folgen.