II. P e r s e p o l l s.
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Sieger zu Füßen liegen u. dergl., sind gewiß nichtvon dieser bescheidenen, cdcln Würde. Wir wollencs also vor der Hand der dichterischen Sage glauben,daß Dshemshjd in den vielen Jahrhunderten, in Le-nen er oder sein Geist regierte, dies Monument sei-ner Einrichtungen errichtet, nachdem Thcmuras, seinVorgänger, dazu den Grund gelegt hatte. Wir wol-len es ihr glauben, daß in einer solchen Familien-Acra alter Patriarchen-Könige ein weitlauftiges Reichzu einer so schönen und allgemeinen Sraatsabstchrdies Gebäude mit gemeinschaftlichen Kräften gebauethabe *). Der Marmor war an Ort und Stelle;man brauchte also weder die Kosten, noch die Müheeiner beschwerlichen, verzögernden Ueberfahrt; deswe-gen eben wurden die Denkmahle in diesen Berggc-genden errichtet.
Äuch unterläßt ja die Saae nicht zu erzählen,daß Dshemshjd in den letzten Jahren seines Lebensüber das Glück seiner Negierung, über die Prachtseiner Anlagen stolz ..'worden s. , und sich für ei-nen Gott gehalten habe, dein nur die Unsterblichkeitfehle, worüber er und sein Reich vom Schicksal, ge-straft seyn u. f. **). Sie erzählt dies mit Augen,
*) Der älteste Lheit der Gebäude ist aufNiebuhrsDub. XVII> mit dem Buchstaben I aiigedemet,und dessen Ruinen Dsd. XXVIH abgeüildet.Sie sind sehr beschädiget; die Figur des Königesaber dennoch auf ihnen kenntlich. Sodann sindwahrscheinlich die Gebäude H, 6. u. i. gefolget-
**) Herbelor, nrt. Qinineadiä.