8» II. Persepolis.
die sie sonst auch von Nimrod, Salomo und andernwiederholet: und bleibt sich also wenigstens treu,die dichtende Sage.
„Wie aber, wenn diese Monumente von jenenAegyptischcn Künstlern errichtet wären, die Kamby-ses nach Persien schaffte, da sie (nach des GraftnEaylus Meynung) so viel Acgyptisches an sich ha-ben?" Zuerst muß ich bekennen, daß ich das ei-gentliche Aegyptische bey ihnen nicht finde, das dergelehrte und kunsterfahrne Graf fand. Er sah z. B.in der schwebenden Figur einen Acgyptischen Käfer,der sie doch nicht ist, und führte eine Reihe andererAchnlichkcitcn hinüber, die sich aus ganz andernGründen, insonderheit aus der inncrn Analogie derKunst auf jeder ihrer Stufen, wo sie diese auchbesteige, erklären lassen *); im Ganzen aber sind
sowohl
'*) Caylus Abhandlungen, Meuselscher Uebers. S. 8hf. tAuch in den Erklärungen seines reouellä'nn-ti^nitss zieht er die hin und wieder vorkommen-den Persischen Amuiete, so viel er kann, nachAegypren, wo sie dann meistens unerklärlich blei-ben. I,e8onrnbee Volant, (sagr er z. B. 1'orli.
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