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II. P e r se p o l i s.
sich Key allen Vorstellungen dieser Person, sie geheoder sitze; außer wo sie aus dem Grabmahl mit derschwebenden Figur redet. Wahrscheinlich wird unsalso dies Gefäß, ein Becher in Blumengcstalt, Be-lehrung über den geben, der hier vorgestellt wird;vielleicht auch den Schlüssel zur Eröffnung des Sin-nes mehrerer Figuren. Wir können ihn nirgend alsin der Tradition der Morgenländer selbst suchen, sowie wir ja die alten Denkmahle der Griechen nichtaus einer fremden, sondern aus ihrer eignenMythologie erläutern.
Die Sage'der Perser sagt nämlich*), daß einerihrer alten und berühmtesten Könige, Dshcmshjdoder Dshiamshjd, diese Denkmahle gebauet habe,nachdem sein Vorgänger Tahamurad oder Tehmuraszu ihnen den Grund gclegct. Bcydc Könige gehörenin die Fabelzeiten der Persischen Geschichte; die Er-zählungen von ihnen müssen also auch als Mytho-logie behandelt werden, die vor jetzt aber zu unscrmZweck, zur Erklärung dieser Vorstellungen in derDenkart des Landes, dienet.
Als nämlich Dshemshjd, so sagt die Fabel, denGrund zur Felsenstadt (Jstakar, Persepolis) legte,fand man ein Gefäß von Türkis, das man seinerKostbarkeit wegen Dshiamsbjd, das Gefäßder Sonne, nannte, (da Shjd die Sonne undDshiam ein Gefäß heißt). Alle Persische Dichter,sagt Herbelot, reden von diesem Gefäß oder deinBecher Dshiam, und allegorisiren dasselbe auf
*) Herbe Ist nrt. dlrem. und Oi-uns>A>icI. N le-tz uhrS.122.