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der einen Tafel wahrscheinlich ein Priester *). Dievor ihm stehen, beten ihn nicht an, sondern stehengerade, Mann und Weib **); lauter Kennzeichenvon der Einfalt alter Zeiten. Das Merkwürdigstein seiner Hand ist eine Art von Gefäß, wie eineBlume gestaltet mit einem KUch und zwey Knos-pen***); der hinter seinem Stuhl steht, hat auchein solches Gefäß, aber kleiner und ohne Knospen.Es muß etwas Wesentliches ftpw, denn es findet
*) Er har das Penom um den Mund und die Prie-stermütze. Nach deutlichen Abbildungen und dervon Anquetil gegebenen Abbildung des Bar-som nebst der Nachricht vom Gebrauch desselbenists dies nicht; sondern nachNiebuhr und nachRein hold Försters Bemerkung wahrschein-lich ,,ein Fliegenwedel, vielleicht von einem Ti-betanische» Ochsen, den eine junge Person hinterihm halt. Sie har den Penom vor dem Munde,um mit ihrem Hauch das heilige Feuer nicht zuverunreinigen." Siehe Franklins Bemerkun-gen aus einer Reise nach Persien. S. io5. Derleinene Verband des Mundes hieß Penom oderPad om>
(Anmerk, der zweyten Ausgabe).
") Llrsräiu D->b. DVIII. l,s Lrun tnb. 157.
***) Daß es ei» Gefäß sey, ist insonderheit aus Niebuhrersichtlich, ob es gleich Chardin beynahe zu einerBlume verschönt hat, und auch als solche erklä-ren will. Selbst aber im Zuge tragen mehrerePersonen dies Attribut, wo man, offenbar sieht,daß es ein Gefäß und keine Blnüre sen.
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