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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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II. P e r s c p o l i s.

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Schwungfedern sich verlieret, das Symboltragt seine Bedeutung mit sich. Daß die Menschenfür die Gottheit oder für himmlische Geister keineedlere als die menschliche, und die Morgenländer in-sonderheit die königliche Gestalt gekannt haben, be-weisen die Religionen aller Völker. Da aber deruntere Theil »nsers Körpers am meisten den Be-dürfnissen unsecs irdischen Daseyns bestimmt ist: sokam es darauf an, ihn bey höheren Wesen zu ver-hüllen oder durch Symbole zu verwandeln. In In-dien steigen einige Götter und Göttinnen aus Blu-men hervor, und zeigen sich auf dem Kelche dersel-ben mit dem Ohertheile ihres Körpers. Bey denEbräern war Gott entweder ganz unanschaubar, (auchjene Acltestcn auf Sinai sahen nur Himmel unterseinen Füßen, d. i. den glanzenden Schamel seinesThrones *) ; oder als Jcsaias ihn erblickte, war erein fast verhütteter König. Der Saum seines Klei-des füllete den Tempel; die Seraphim, die um ihnstehen, bedecken ihre Füße mit Flügeln; und alsspäterhin Ezechiel, außerhalb Judäa, den GegendenPersepolis näher, diese Erscheinung sah, war sie derPersischen, die wir vor uns haben, sehr ähnlich.Der Unanschaubare schwebte über vier Thiergestal-ten **), wie hier auf Adlerflttigen der nur oberhalbAnschaubare schwebet. Daß diese Fittige ein Sym-bol der Schnelle und Stärke sind, bedarf keines Er-weises ***); mit Adlersfluge ist der Erscheinende da,

*) 2 Mos. ich, io, Jesi 6 , i.

Ezech. r. und im

Auch in den Ebräischcn Schriften 2Mvs. >9,ch u. a

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