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Zur Philosophie und Geschichte Theil 1 (1820) Die Vorwelt
Entstehung
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II. P e r s e p o l i s.

Thiers beträgt achtzehn Schuh, und es ist aus demhärtesten Stein mit großem Fleiß gearbeitet.

Von den Thieren also als Bewahrern diesesPallastes steigen wir zu den menschlichen Fi-guren, deren ungeheuer viel sind: indessen ist dieHaupt-Figur ihrer aller kenntlich genug und oft wie-derholet. Es ist der gehende oder stehende Mann*),mit dem längsten Bart unter allen tausend Figuren,der ofstnbar einen vornehmen, (er sey nun Priesteroder König,) vorstellt, und zu dem die andern zahl-reichen Reihen wallfahrten. Er ist von ansehnlicherLänge, hervorragend über die, die hinter ihm stehen,und den Wedel und Fächer über ihn halten. Miteinem persischen goldenen Turban ist er geschmückt,und über ihm schwebt eine himmlische Gestalt, dieallenthalben mit ihm gehet**); auch wenn sie nurmit einer Abkürzung über ihm schwebet***). Dieschönste Stellung ist die, da diese Person steht, undmit der himmlischen Gestalt zu sprechen scheintauf jenem prächtigen Grabmahl, das zwar nicht mitdiesem Pallast zusammenhängt, offenbar aber die-

*) Niebuhr iab. sb. c. 1 e Lrnn ial>. 12g. in-gleichen S. 12-i. Nach Niebuhr ist sein Turbanwirklich mit Golde bedeckt gewesen.

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